Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

Prof.-Angermair-Ring 40, 85748 Garching, Tel.: 089 - 31 888 450

Kunst

img_1364_w
img_1400_w
img_1401_w
img_1402_w
img_1403_w
img_1404_w
img_1405_w
img_1406_w
img_1407_w
img_1409_w
img_1410_w
img_1412_w
img_1413_w
img_1414_w
img_1415_w
img_1418_w
img_1421_w
s_credits

 

Fachprofil Kunst

Bildung durch Bilder, in diesem Sinne hilft das Fach Kunst den Schülern, durch eigene bildnerische Produktion sowie durch die Auseinandersetzung mit Bildern den persönlichen Blick auf die Welt zu finden.

In der 5. und 6. Klasse geschieht dies durch phantasievolles Gestalten, wobei spielerisch neue bildnerische Erfahrungen gesammelt werden. Der kunstgeschichtliche Bereich behandelt in der 5. Klasse die Urzeit und Ägypten, in der 6. die griechische und römische Antike.

Ab der 7. Klasse setzt der bewusstere Umgang mit den darstellerischen Mitteln ein, neue Techniken werden erprobt. Der Einstieg in die Druckgrafik erfolgt anhand eines Linolschnitts. Im Zentrum der Betrachtung stehen Werke des Mittelalters.

In der Mittelstufe werden Fähigkeiten zum Erfassen von Räumlichkeit eingeübt, Parallelperspektive, Licht/ Schatten, Zentralperspektive.

Die 11. Klasse bereitet auf die Kursphase vor, Kunstgeschichte wird intensiviert.

Der Grundkurs befasst sich in der 12. Klasse mit Handzeichnung und Malerei und bietet als kunstgeschichtlichen Überblick den Weg in die Moderne. In der 13. Jahrgangsstufe wird anhand von Plastik und Druckgrafik ein Einblick in die Moderne geboten.

Der Leistungskurs beschäftigt sich intensiv mit der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und arbeitet parallel dazu in verschiedenen künstlerischen Techniken.

Besichtigt werden können die Ergebnisse bei einer Finissage, mit der sich der Leistungskurs verabschiedet. Am Tag der offenen Tür präsentieren die Kunsterzieher in ihren Räumen Arbeiten aller Jahrgangsstufen. Einige Bereiche im Schulhaus dienen als ständige Galerie zur Ausstellung von Schülerarbeiten.

Die Stunden für das Fach wurden beim G8 leider noch mehr gekürzt, so dass es kaum noch Spielraum gibt.

Lehrplan

Jgst.

Lebenswelten

Kommunikation und Medien

Architektur und Design

Bildende Kunst

5

• Beschreiben und Veranschaulichen  phantastischer Szenarien in Kunst, Vor-stellungs- und Phantasiewelten

• Begreifen der Bedeutung von Schrift und ihren Formen

• Erproben von Möglichkeiten der  Präsentation

• Erschließen des gestalteten, häusli chen oder schulischen Umfelds

• Entwickeln von eigenen Gestaltungs- vorstellungen

• Auseinandersetzen mit frühen Kunst- formen (Urzeit und Ägypten)

• Einüben maltechnischer Grundlagen

6

• Beschreiben von Märchenhaftem in  Bildern, Spielen und Filmen

• Entwicklung der Bildsprache

• Entwickeln von Qualitätsmaßstäben bei der Textgestaltung

• Entwerfen von Schriften und Schau tafeln

• Formen, Apparate und Modelle ken nenlernen, besprechen und eigene Entwürfe entwickeln

• Erarbeiten von Grundzügen grie chischer und römischer Kunst

• sich mit Ausgrabungen gestalterisch  auseinandersetzen

7

• Überblick über erzählerische Bild­formen gewinnen

• Realisieren handlungsorientierter bildnerischer Vorhaben

• Nachrichten im Zusammenspiel von  Inhalt, Aufbereitung, Absicht und Wirkung untersuchen und gestalten

• Umwelt als Lebensraum untersuchen  und begreifen

• Bauwerke analysieren und model lieren

• den Wandel vom theo- zum anthro pozentrischen Weltbild begreifen (Romanik bis Barock)

• Möglichkeiten der Räumlichkeits-darstellung lernen

8

• Möglichkeiten der Imagebildung erkunden und reflektieren

• Erproben von Selbstinszenierungen  und Rollenmodellen

• Bildstrategien bei der Informations-vermittlung analysieren

• Gestalten und Publizieren von Nach richten

• Möglichkeiten und Wirkungen von  Innenraumgestaltungen kennenlernen und eigene Alternativen konzipieren

• exemplarische Strömungen des 19. Jahrhunderts begreifen

• perspektivische Darstellungsformen vertiefen

9

• Reflektieren aktueller Ästhetisie- rungstendenzen im Alltag

• Entwerfen von Mode und Schmuck

• Reflektieren der Bildsprache in Photo- graphie und Werbung

• Inszenierungen in Photographie und  Werbekonzepte gestalten

• Einblick in die soziale Funktion von gebautem Raum gewinnen

• Entwickeln eigener Vorstellungen zur  Umgestaltung

• über repräsentative Positionen der Kunst der klassischen Moderne die  Komplexität von Kunst verstehen

• Entwickeln von Bildgrammatiken

10

• Medien und Zeichensysteme von Jugendkulturen erschließen und selbst entwerfen  • Zusammenhänge von Botschaft, Bild­sprache und Wirkung begreifen

• Identität stiftende Erscheinungsbilder (Corporate Design) analysieren

• eigene Konzepte entwerfen und  umsetzen

• Erörtern lokaler städtebaulicher Bege benheiten, Analysieren von möglichen Interessenskonflikten

• Konzepte von „Kunst im öffentlichen Raum" entwickeln

• ausgewählte Ansätze der Kunst nach  1945 analysieren und interpretieren

• Analysen visualisieren und bildneri sche Studien anfertigen

11/12

Körper

Objekt

Gebauter Raum

Kommunikation

 

• Verstehen des Körpers zwischen  gestaltbarer Hülle und kulturellem Zeichenträger

• kunstgeschichtliche und aktuelle Positionen erschließen

• Darstellung des menschlichen  Körpers

• Verstehen von Objekten zwischen  Industrial Design und subjektiver, künstlerischer Setzung

• Vertiefen der Methoden der Werk-a nalysen • Entwickeln von Konzepten für experimentelle oder funktionale Gestaltungsvorhaben

• Verstehen von Architektur zwischen  Dekoration und Funktionalität

• Erweitern des kunsthistorischen  Methodenrepertoires

• Entwickeln von Raumvorstellungen in  Zeichnung, Photographie und Modellbau

• Verstehen von Kunstwerken und all tagsästhetischen Phänomenen als Teile komplexer Kommunikations-prozesse

• Vergleichen und Bewerten von  kunstgeschichtlichen und aktuellen Positionen

• Entwickeln, auswählen und umsetzen  von Kommunikationsstrategien