Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

Prof.-Angermair-Ring 40, 85748 Garching, Tel.: 089 - 31 888 450

Schulleben

"Den Herausforderungen gewachsen sein"

Absolvia 2018 verabschiedet

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Sie werden fortgehen und man möchte hinzufügen, sie werden viele Menschen hinterlassen, die stolz, gewiss aber auch ein wenig traurig über die Scheidenden sein werden. Es war am französischen Generalkonsul, Herrn Lanapats, nicht nur an die etymologische Bedeutung des Wortes „Abitur“ zu erinnern, sondern dies zugleich mit dem Appell -insbesondere an die diesjährigen AbiBac-Absolventen- zu verknüpfen, beim Weggang stets die europäische Idee mit im Herzen zu tragen.

Herr Bürgermeister Dr. Greulich als Vertreter des Zweckverbands nahm Anleihen bei seinem eigenen „Fortgang“, auch um die sich den Absolventen öffnenden Perspektiven aufzuzeigen - nach V. Hugot:

Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.

Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.“

Es gelte, so zitierte Herr Greulich zudem Perikles, nicht die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein.

Der kommissarische Direktor, Herr Wermuth, rief das Jubiläum des -seit der Schulgründung 1971 eingerechnet des Doppelabiturs 2011- nunmehr 40. Abiturjahrgangs ins Gedächtnis. Er dankte ausdrücklich den Oberstufenkoordinatorinnen Frau Haberkorn und Frau Pomsel für die hierbei geleistete Arbeit. Die Abiturientinnen und Abiturienten ermutigte er - im Sinne des Filmdramas „Der Club der toten Dichter“ - auch Wege zu gehen, die weniger betreten werden.

Lea Fröhlich sprach in ihrer Abiturrede von einem ganz besonderem Jahrgang, der viele und unterschiedliche Talente hervorgebracht hat, gleichsam den griechischen Göttern, welche -jeder für sich- außergewöhnliche Eigenschaften trugen. Es sei, auch dies eine Besonderheit der diesjährigen Absolvia, der letzte Jahrgang, der alle drei Gebäude des Werner-Heisenberg-Gymnasiums „kennengelernt“ habe.

Kostproben des -musikalischen- Talents konnte man nicht zuletzt in Form der mit allerhöchster Inspiration vorgetragenen Stücke u.a. von Mitgliedern des Streicherensembles genießen. Die musikalische Umrahmung der Feier wurde vom Auditorium zu Recht mit einem sehr großen Applaus quittiert.

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Nach der Verleihung der Abiturzeugnisse an unsere 107 Absolventen schloss Herr Scholler als Vertreter des Elternbeirats den Kreis. In Erinnerung an die Verleihung der Herzen an die damaligen Fünftklässler gab es auch diesmal zum Abschied das begehrte Naschwerk, gewiss auch als Energie, so Herr Scholler Heisenberg bemühend, die alles, auch unsere Absolventen, bewegen und antreiben möge.

Die Götter verlassen den Olymp“, so das Motto unserer „Fortgänger“ und wir wünschen ihnen, dass sie auch ohne den Gipfelblick stets die Orientierung behalten – alles erdenklich Gute !     MZ

Von Königen und Zeitreisen

Unterstufentheater 2018

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Ein etwas anderes Märchen brachte die Theatergruppe der 6. Klassen am 28. Juni 2018 auf die Bühne des WHG.

„Der König in der Kiste“ ist das erste Theaterstück des bekannten Kinderbuchautors Paul Maar. Im Zentrum des Stückes stehen die beiden Könige Hyazinth und Alabaster. Die zwei sind beim Volk sehr beliebt, weil sie immer fröhlich sind. Das gefällt vor allem der strengen Oberhofministerin nicht, die denkt, sie sei klüger als alle anderen. Sie möchte für Zucht und Ordnung sorgen, deshalb schließt sie ein Bündnis mit der Hexe. Diese versteinert Alabaster, während König Hyazinth gerade noch entkommen kann. Die böse Hexe übernimmt nun die Herrschaft im Königreich und schafft alle Vergnügungen sofort ab. Die Menschen dürfen keine Musik mehr machen und müssen hart arbeiten, weshalb das Volk sehr unglücklich ist. Das möchte König Hyazinth ändern und trifft dabei zufällig auf ein Puppenspielerensemble, das eine besondere Kiste besitzt. Man kann die Kiste nur von innen öffnen und jeder wird klein, der in die Kiste steigt. Gemeinsam mit den Puppenspielern, einem dicken Mann und einer dünnen Frau gelingt es Hyazinth, den König in der Kiste in das kleine Land zu schmuggeln, um die böse Hexe zu stürzen.    MJ

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Böse Hexen gibt es in der Zukunft immer noch nicht, böse Mächte schon. In der vollends gelungenen Adaption - Fr. Mornhinweg, Jg. 7 - des Klassikers von H.G.Wells - „Die Zeitmaschine“ - wird jedoch schnell klar, dass die fragwürdigen Lebenskonzepte durchaus auch in der Gegenwart - und in der Vergangenheit (!) - ihren schlimmen Anfang nehmen, sodass das Stück in einer sehr treffenden Moral gipfelt.

Es gibt eine beste Zeit in der der Mensch nach Erfüllung suchen soll – jetzt!“     MZ

Denis Werner auf dem Treppchen

Deutsche Schachmeisterschaft (U12)

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Einmal mehr offenbarte Denis (5d - SC Garching - DWZ 1772) sein überaus großes Schachtalent. Bei einer bärenstarken Konkurrenz (56 Teilnehmer, 11 Runden in einer Woche in Willingen/Hessen) stellte er nicht nur seine große Spielkunst unter Beweis, sondern zeigte auch die nötige Nervenstärke. Ein Glanzlicht gewiss der Sieg gegen den Setzlistenersten R.F.Wagner (DWZ 2175!) in der achten Runde. Auch der Remis-Achtungserfolg in der abschließenden Sizilianischen Partie mit Schwarz gegen den Deutschen Meister N.Tham (DWZ 1877) spricht für einen hochverdienten Platz 3 – Gratulation !    MZ

Vorösterliche Abenteu(r)er

Frühjahrskonzert 2018

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Es begann mit einer Reise zu den Sternen - J.Williams, Orchester, führte dann durch einen u.a. von Polarwölfen(!) heimgesuchten Dschungel - H.Peretti, Chor und fand schließlich ein glückliches (Heimkehr-)Ende mit J.Forrests „Night Train“, interpretiert durch die Jazz-Combo. Geleitet von Frau Kloé und Frau Löffler schwang sich die WHG-Expedition zu allerlei Glanztaten auf, zu denen auch Paul Simons „Bridge over troubled water“, Unterstufenchor ebenso gehörte, wie Duke Ellingtons „Caravan“, abermals Jazz-Combo. Nicht zuletzt die Solisten konnten begeistern: Beethoven in der Interpretation von A.Adams, Chopin von J.Antusch, Grieg und Piazzolla von den Geschwistern da Silva-Jäger, schließlich Bach von Vater und Tochter Patat. Ein wunderbarer Abend, der sicherlich -so ist es am WHG gute Tradition- den Auftakt zur mutmaßlich schönsten Jahreszeit liefert.   MZ

Gäste von nah und fern

Tag der offenen Tür 2018

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Es ist kein Zufall, dass ein gastliches Haus oft Gäste beherbergt. Daran gemessen ist das Werner-Heisenberg-Gymnasium ein besonders gastlicher Ort. Waren es vor einem Jahr Austauschschüler aus Grenoble, so weilen zurzeit unsere französischen Freunde aus Varennes am WHG. Überflüssig zu erwähnen, dass gute Gastgeber auch gerne eingeladen werden. Unsere Austauschschüler der 9. und 10. Klassen werden aus Reims gewiss die eine oder andere schöne, bleibende Erinnerung mit nachhause nehmen.

Am 'Tag der offenen Tür' gilt es traditionell, unsere „kleinen Gäste“ aus der Nähe, den umliegenden Grundschulen, willkommen zu heißen. Die baldigen Fünftklässler konnten sich heute nicht nur vom umfangreichen Austauschprogramm überzeugen, sondern von einer Vielzahl von Angeboten, von denen -auch wenn eine Aufzählung in Auszügen den zahlreichen anderen tollen Projekten der Fachschaften nur bedingt gerecht wird- exemplarisch das AbiBac, das TUMKolleg, Latein als erste Fremdsprache, die offene Ganztagsschule, Jazzcombo und Orchester und das (Tanz-)Theater genannt seien. Kurz, wie unsere kleinen -und großen- Gäste heute erlebt haben, ist das Werner-Heisenberg-Gymnasium allemal ein spannender Lern- und Begegnungsort und bietet zudem für jeden Schülertypus eine Vielzahl von Möglichkeiten, Talente und Neigungen zur Entfaltung zu bringen.   MZ

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